Chi-Too-Ryu
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  Herzlich willkommen bei Chi-Too-Ryu Kampfkunstzentrum Erdberg


 

CHI - Heilen

Kampfkunst ohne gesundem Körper und Geist ist unvorstellbar. Deshalb stehen ostasiatische Kampfkünste und Gesundheitsübungen seit jeher in enger Beziehung zueinander. Auch unseren westlichen Medizinern war immer klar, daß regelmäßige Körperübungen Krankheiten vorbeugen und unsere Abwehrkräfte gegenüber Fremdeinflüssen stärkt. Das Sich-Üben in einer Kampfkunst bedeutet eine Auseinandersetzung mit unserem Körper (Koordination, Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft) aber auch mit unserem Kopf: in geschütztem Rahmen lernen wir mit unserem Ehrgeiz und unseren Ängsten umzugehen. Im Laufe der Zeit entwickeln wir auf natürliche Weise Einsicht in unsere Schwächen und Stärken, und lernen so alltägliche Konfliktsituationen besser einzuschätzen und angemessen statt übertrieben und hastig zu Handeln.

TOO - Kämpfen

Viele asiatische Kampfstile haben gemeinsame Wurzeln. Vor Jahrhunderten bestand die Ausbildung in Kampfkunst aus vielen Aspekten: Waffen-, Faust/Bein- und Geistesschulung. Einzelne Stilrichtungen, die im Laufe der Zeit entstanden, verkörpern nur eine Idee ihrer Gründer, die jene Aspekte der Kampfkünste unterrichteten, die sie für besonders wichtig hielten. So entstand gleichzeitig mit den einzelnen Strömungen eine Intoleranz für andere Stile, die den Verlust von Weitblick, Offenheit und kritischer Auseinandersetzung mit dem Lehrer bedeutete. Jeder Mensch hat besondere Talente, die er erkennen und verfeinern sollte. Das ist jedoch nur möglich, wenn seine Umgebung dynamisch ist und nicht starr, wie ein festes Lehrgebäude. Das Angebot der Kampfkünste ist vielfältig: harte und weiche Stile, mit Betonung auf Athletik, Sänfte oder Geschick. Es gibt wettkampforientierte Schulen, Selbstverteidigungskurse mit realem Bezug, Showkampfsportarten und gewaltlose Kampfkünste mit religiös-philosophischem Hintergrund. Was passt zu mir?

RYU - Schule, Richtung, Tradition

Kata enthalten viele, oft erst nach längerer Auseinandersetzung erkennbare Anwendungen für den Freikampf. Sie dienen der Überlieferung der zahlreichen Griffe, Würfe, und Selbstverteidigungskombinationen einer bestimmten Kampfkunst. Um ein umfasendes Verständnis zu bekommen, ist es sinnvoll nicht an einem Stil zu hängen. Doch es ist auch wichtig eine Basis zu haben, auf deren Grundlagen man aufbauen kann. Konditionstrainig dient der Ausdauer- und Kraftentfaltung. Ohne dieser Aspekte kann eine Kampfkunst nicht gänzlich auskommen. Zwar gibt es Stile, die mit minimalem Kraftaufwand große Effekte erreichen, aber auch dies bedarf langer Übung, also einer zumindest geistigen Ausdauer. Selbstverteidigung ergibt sich aus der Anwendung des Gelernten im realen Rahmen. Im Training dient dazu das Randori mit dem Übungspartner, wobei Selbstbehauptung hier fehl am Platz ist. Die wichtigste Frage dabei ist: Wieviel bin ich bereit auszuhalten und wieviel kann ich dem Anderen zumuten. Training bedeutet Übung, Übung mit dem Partner. Wir lernen voneinender und miteinander aber nicht auf Kosten eines Schwächeren.


© by Kampfkunstzentrum Erdberg Chi-Too-Ryu

 


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